2004 Harztour - fun-bike.de

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2004 Harztour

Urlaub

1. Tag – bewölkt ohne Regen 24°C

Abfahrt in Fulda über die B27 bis Herzberg – auf die B243 bis Osterode – dann auf die B 241 bis Buntenbock ca. 3 km vor Clausthal-Zellerfeld.

Am Nachmittag starteten wir noch eine kleine Erkundungstour über Altenau zum Okerstausee, nach Goslar, Langelsheim links ab in das Innerstetal mit Stausee (der im Moment leer war wegen Bauarbeiten). Über Lautenthal, Wildemann zurück nach Clausthal-Zellerfeld/Buntenbock.
Ca. 50 km

Von der B 242 abgebogen zum Okerstausee auf die B 498, hier beginnt die Straße mit ganz tollen fließenden Kurven von denen wir nicht genug bekommen konnten.
Das Innerstetal führt eben in den Harz und bietet eine Kurve nach der Anderen. Das Tal geht dann in das Lautenthal über, wobei es hier bergauf geht bis Clausthal-Zellerfeld was auf ca. 600 Meter liegt.

2. Tag – Sonne pur bei heißen 30°C

Von Clausthal-Zellerfeld die Harz-Hochstraße (B 242) nach Güntersberge. Einige Kilometer dahinter links ab nach Allrode ins Bodetal. In Treseburg (der Mittelpunkt vom Bodetal) konnten wir nur rechts ab über Altenbrak auf die B 81. Rechts ab auf die B 81 bis Wienrode und wieder nach Treseburg. Dort kamen wir über die gesperrte Straße nach Treseburg (anscheinend wurde sie zur Einbahnstraße wegen Schäden an dem Belag). Wieder zur B 81 dort diesmal links Richtung Hasselfelde aber nur bis zur Abzweigung nach Rübeland. Ein paar Kilometer weiter steht die Rappbodetalsperre. Weiter bis Rübeland, Elbingrode, dann Richtung Wernigerode bis zum Schaubergwerk Büchenberg. Zurück über Elend die B 27 bis Braunlage nach Sankt Andreasberg. Dort die Straßen erkundet und ein Grinsen ins Gesicht bekommen ;-) über Sieber nach Herzberg. Die B 243 nach Osterode dann die B 498 am Sösestausee vorbei nach Clausthal-Zellerfeld/Buntenbock.
Ca. 240 km


Die Harz-Hochstraße ist sehr gut ausgebaut und an Anstiegen oftmals zweispurig, führt quer durch den Harz.
Das Bodetal ist einzigartig, nicht sehr groß aber die drei Straßen die zum Teil nur 1-1,5 spurig sind sollte man auf jeden Fall alle fahren, unterwegs ist einiges zu sehen und die Kurven genial (aber vorsichtig, nicht immer übersichtlich). Treseburg ist absolut sehenswert.
Die Rappbodetalsperre stammt aus dem Jahre 1959 und zu DDR-Zeiten gebaut, der Parkplatz liegt auf der anderen Seite eines Tunnels – echt sehenswert wie auch der Okerstausee im Gegensatz zu den anderen Talsperren.
In Rübeland gibt es die beiden Tropfsteinhöhlen Hermannshöhle und Baumannshöhle. Wir besuchten die Hermannshöhle und waren begeistert. Das Schaubergwerk Büchenberg steht etwas abseits auf der Straße nach Wernigerode an der B 244. Da wir dieses Schaubergwerk zu erst besuchten konnten wir 2 Euro pro Person sparen weil wir dort eine Kombikarte erwarben, was direkt an den Höhlen gar nicht angeboten wurde. Die Preise liegen bei je 5 Euro pro Person für jede Höhle und auch das Schaubergwerk. Die Kombikarte erwarben wir für 8 Euro pro Person und konnten uns eine Höhle aussuchen. Den Höhlenbesuch machten wir am drauffolgenden Tag, wo das Wetter nicht mehr so gut sein sollte. Beide Führungen dauern ca. 1 Std.
Die Straßen und deren Kurven rund um Sankt Andreasberg zaubern ein breites Grinsen auf das Gesicht, wir fuhren die Straßen mehrmals. Der Ort hat eine tolle Lage.
Die B 498 von Osterode am Sösestausee vorbei zur B 242 bietet für Motorradfahrer nicht soviel, nur von Osterode bis zum Stausee gibt es ein paar schöne Kurven. Der Belag ist nicht so gut, der Stausee auch nicht unbedingt sehr sehenswert, also ein Mal gefahren und gut ist.




3. Tag – ca. 20°C Wolkig, ab und zu die Sonne, später Nachmittag starker Regen im Oberharz (die Gegend rund um Clausthal-Zellerfeld)

Clausthal-Zellerfeld nach Braunlage. Die B 27 über Elend nach Rübeland. Das Bodetal noch mal abgefahren nach Stiege. Über Güntersberge und Breitenstein nach Stolberg. In Rottleberode die kleine Straße über Neustadt nach Ilfeld. Ein Stück die B 81 Richtung Hasselfelde bis zum Abzweig auf die B 4 Richtung Braunlage. In Hohegeiß sind wir dann nach Zorge abgebogen. Hier führt eine kleine Straße nach Braunlage. Von dort auf direktem Wege nach Clausthal.
Ca. 200 km


Wie oben erwähnt haben wir uns heute die Hermannshöhle angeschaut. Unsere Meinung, ein Muss sich eine der beiden Höhlen anzuschauen. Echt sehenswert!
Stolberg ist ein kleines Städtchen mit fantastischen Fachwerkbauten. Ein Highlight wer sich für Fachwerkhäuser interessiert.
Die Straße von Zorge nach Braunlage ist genial, viele Kurven und ein hoch und runter. Leider fing es hier an zu regnen. Kurz vor Braunlage hat es dann geschüttet, gut das wir zuvor die Regenkleidung übergeworfen haben, aber so was hatten wir auch noch nicht mit dem Motorrad erlebt (es gibt ja immer ein erstes Mal). Viel haben wir nicht mehr gesehen, gut dass wir jetzt auf der Harz-Hochstraße waren und die Straße breit ausgebaut war. Mit höchstens 50-70 km/h ging es auf direktem Wege nach Buntenbock.


4. Tag – wolkig aber trocken bei 23°C
Unsere Tour quer durch den Oberharz und wieder zurück.  
Ca. 225 km
Haben uns die Holzkirche in Clausthal-Zellerfeld angeschaut. Ist die größte Holzkirche in Deutschland und um 1640 erbaut.
Auch sehenswert ist die Stabkirche in Hahnenklee. Diese Stabkirche, wurde aus Harzer Fichtenholz erbaut und ohne Nägel und Schrauben zusammengefügt. Diese Bauart gibt es sonst nur in Norwegen.
Auch der Oderstausee der zwischen Braunlage und Bad Lauterberg an der B 27 liegt, haben wir uns angeschaut. Aber auch nicht unbedingt sehenswert. Für eine kleine Pause aber Okay.


5. Tag – 25°C Sonne mit Wolken

Von Clausthal-Zellerfeld über Altenau an den Bikertreff Torfhaus mit Blick auf den Broken. Über Andreasberg nach Braunlage zum Mittagessen weiter auf der B27 über Elend, Elbingerode, bis Blankenburg. Von der B 27 runter nach Thale, Gernrode, Ballenstedt auf die B 185. Dort rechts ab auf eine kleine Straße nach Meisdorf. An der Burg Falkenstein vorbei über Abberode, Hermerode nach Wippra. Weiter bis hinter Gonna, rechts nach Wettelrode, Horla, Wolfsberg, Hayn nach Rottleberode. Weiter wie am dritten Tag nur ohne Regen ;-) bei schönem Wetter.
Ca. 300 km

Am Vormittag waren wir im Geologischen Institut in Clausthal-Zellerfeld (gegenüber der Holzkirche). Dort befindet sich die größte Mineralien-Sammlung der Welt.
Von Blankenburg bis Ballenstedt geht die Straße entlang am Harz. Immer gerade aus und langweilig.
Die Straße zwischen Ballenstedt und Hermerode ist in keinem guten Zustand. Aber die Kurven lassen grüßen. Der weitere Weg über Wippra nach Gonna ist in einem etwas besseren Zustand und die Kurven noch besser. Hier kommt wieder ein Grinsen auf das Gesicht. Die Strecke über Rottleberode bis Ilfeld ist kein Hammer aber durch wenig Verkehr schön zu fahren.
Ab Hohegeiß über Zorge nach Braunlage konnten wir die Kurven ohne Regen richtig genießen, einfach Super.


6. Tag – 20°C erst sonnig, dann leicht bewölkt
Abfahrt über Sankt Andreasberg nach Herzberg dann die B27 nach Fulda.
Ca. 220 km
Heimfahrt

Hier gibt es nichts Besonderes zu berichten, außer dem schönen Abschied aus dem Harz über Sankt Andreasberg nach Herzberg.
Fazit der Harztour

Absolut Empfehlenswert! Super Strecken mit genialen Kurven und ständiges Auf und Ab. Straßenbelag ist wechselhaft von sehr gut bis sehr schlecht. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.


 
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