2005 Schweiz - fun-bike.de

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

2005 Schweiz

Urlaub

vom 10.08.- 14.08.2005

Diese Mal waren wir mit 6 Personen und 6 Motorrädern unterwegs. Ein BMW F650GS, Honda FMX, Yamaha BT1100, Triumph Speed Triple, Honda VFR und einer alten Kawasaki.

1. Tag - Anreise am Mittwoch bei gutem Wetter und ca. 20°C


Um 13.00 Uhr Abfahrt an der Shell Tankstelle in Fulda an der B27. Nach ca. 250 km Ausfall der BT1100 auf der Autobahnraststätte Bruchsal. Das kann doch nicht sein! "Wir sitzen fest" das war unser erster Gedanke. Gut das wir auch einen Schrauber dabei hatten, aber genützt hat uns das wenig, denn die 4 Wochen alte Batterie war total leer und heiß.

OK, Batterie in einer kleinen Werkstatt die nur 5 km entfernt war ausgeliehen. Anschließend in die kleine Werkstatt zur Reparatur der BT1100. Es hat sich raus gestellt das das Anlasser-Relais defekt war und der Anlasser während der Fahrt mitlief. Die Werkstatt schockte uns erstmal und indem er sagte das er das Relais und die Batterie per Express bestellen muß und das ganze frühstens am anderen Tag kommt. Schluck..... Luftgeholt und dann nachgefragt ob es noch eine andere Lösung gab. Der Besitzer hatte eine........(Gottseidank) er baute uns das Relais aus einer R6 aus und leihte uns auch die Batterie. Natürlich nur unter der Vorraussetzung das wir das ganze wieder bringen und dann die Neuteile bekommen die er uns bestellte. Ein ganze dickes DANKESCHÖN an die Firma Motorrad-Center Handke. Dauer 2,5 Std.

Ankunft in Erstfeld im Hotel Albert
um 22.30 Uhr. Zum Glück machte uns der Wirt noch ein Super Essen, denn wir waren total ausgehungert - 590 km


2.Tag - Wolken hängen tief in den Bergen bei ca. 20°C

Anfahrt zum Klausenpass über Altdorf. Über den Pass mit tiefhängenden Wolken nach Glarus. Von dort in das Klöntal an den Klöntaler See. Mittagspause am Ende des Sees im Biergarten. Von hier nach Richisau und dann über den Pragelpass (1550 m) nach Hinterthal, dieser Pass lag nicht in den Wolken. Der Pass ist Samstags und Sonntags gesperrt. Durch das Muotathal nach Schwyz. Von hier aus nach Gersau zur Fähre über den Vierwaldstätter See nach Beckenried (eine echte Empfehlung, ist mal was anderes). Weiter nach Sarnen am Lungerer See mit Fototermin vorbei über den Brünigpass (1008 m) nach Meiringen. In Innertkirchen machten wir eine kleine Zwangspause, weil es hier anfing zu Regnen. Wir entschlossen uns aber nach ca. 15 min Weiterzufahren. Hier bogen wir zum Sustenpass ab der uns über 2224 m führte, der Regen hörte zum Glück nach einigen Kilometern auf. Leider war die Sicht auf dem Sustenpass gleich Null, weil wir mitten in den Wolken landeten und die Sicht auf den Steingletscher blieb uns an diesem Tage auch verwehrt. Von Wassen nach Erstfeld war es dann nur noch ein Katzensprung -
260 km

3.Tag - Herrliches Wetter, blauer Himmel bei ca. 23°C


Zuerst fuhren wir nach Schattdorf zum Yamaha und Kawasaki Händler. Die Bulldog brauchte eine neue Auspuffdichtung und Siggis alte Kawasaki hatte ein Problem mit der Lichtmaschine. Das ganze hielt uns 1,5 Stunden von den Pässen fern. Dann aber nichts wie nach Andermatt. Der Weg dort hin brachte uns schon eine Kurve nach der anderen. Weiter durch das Hospental die Furkastrasse entlang hoch auf den Furkapass. Mit 2431 m die höchste Stelle in unserem Urlaub. Dann kommt wohl einer der schönsten Aussichten der Alpen. Vom Furkapass auf den Grimsel und natürlich auch umgekehrt. Ein Fototermin war natürlich angesagt. Ein paar Minuten weiter erreichten wir Belvédere mit dem Rhonegletscher. Die 5 Schweizer Franken sind immer wieder gut angelegt, denn damit kommt man in den Gletscher hinein. Ein tolles Erlebnis was man unbedingt nicht verpassen sollte. Danach ging es weiter durch den Ort Gletsch auf den Grimselpass (2165 m). Mittagspause am Bikertreff Grimselpass. Den Pass verließen wir Richtung Innertkirchen. Das Wetter spielte mit und der Sustenpass gehörte noch mal uns. Natürlich mit Fototermin - Blick auf den Steingletscher. Zurück in Erstfeld im Hotel Albert genossen wir noch den Abend im Biergarten - 1
50 km

4.Tag - Am Morgen Regen, der aber um 10.00 Uhr schon vorbei war 18° - 22°C wieder Wolken in den Bergen.

Stau und Stopp and Go bis Adermatt erinnert uns daran das Samstag war. Am Oberalppass (2040 m) hatten wir wieder fast freie Fahrt. In Acletta bogen wir auf die Lukmanierstrasse ab. Der höchste Punkt des Lukmanierpass ist 1916 m hoch. Bei nur 6°C war es doch recht frisch. Mit jedem Meter abwärts Richtung Süden wurde es wärmer und noch weit vor Biasca zogen wir unsere dicken Klamotten aus. Hier zeigte das Thermometer schon über 20°C an. Eine kleine Abstimmung per Handzeichen ließ uns weiter zum Lago Maggiore für einen echten Italienischen Kaffee fahren. Dort waren es dann echte 28°C warm und schwül. Der Kaffee und die Aussichten waren wirklich gut. Über die Autobahn ging es dann Richtung Gotthard zurück. Vor Airolo standen wir prompt im Stau. Wir schlängelten uns im Schritttempo 6 km durch die Automassen zur Abfahrt und konnten dann wieder Gas geben, denn der Gotthardpass war leer und ist ziemlich breit ausgebaut. Die späte Uhrzeit erlaubte uns leider keinen Abstechern über den Nufenenpass der uns noch fehlte. Aber die Abfahrt von Andermatt nach Erstfeld kam uns zum Abschied gerade recht - 320 km

5.Tag - Schönes Wetter in der Schweiz

Abschied nehmen hieß es jetzt. Zentralgelegen, nicht zu teuer und mit seinem fantastischen Abendessen können wir das Hotel Albert weiter empfehlen. Nach 150 km fing es  an zu tröpfeln. Wir beschlossen die Regenkleidung anzulegen. Ein paar Kilometer hinter einem Tunnel schüttete es richtig. Am Rhein entlang war es noch bis Karlsruhe trocken. Aber den Rest von 250 km hörte es nicht mehr auf zu regnen. Schade eigentlich - 590 km

Fazit der Tour

Und wieder hat uns die Schweiz fasziniert. Die Anzahl von genialen Pässen in so geballter Form findet man in den Alpen selten. Schweiz wir kommen wieder. Mit dem Hotel Albert hatten wir eine gute Unterkunft mit hervorragendem Essen und alles zu einem günstigen Preis. Übrigens, eine Woche später ging in der Schweiz die "Welt unter", es hörte nicht auf zu regnen, ganze Täler wurden von der Außenwelt abgeschnitten durch Erdrutsche, wir hatte da echt Glück mit unserer Tour.


 
kostenloser Unofficial WsX5 Counter!
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü