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2009 Dolomiten

Urlaub

vom 14. - 20.06.2009

14.06.2009 Sonntag

Am Sonntag ging unser 6.Internationales Bulldogtreffen zu Ende. Wir hatten noch eine Woche Urlaub, das Wetter passte und so entschlossen wir uns in die Dolomiten zu fahren.


Die Fahrt begann gegen 10.00 Uhr am Hotel Häderich in Hittisau. Das Hotel liegt auf 1300m und so fuhren wir erstmal nach Hittisau bergab. Ein kleines Stück Landstrasse zur B200 der wir dann einige Kilometer folgten. Bei Elmen bogen wir dann ab zum Hahntennjoch.
Dort wurden wir nach einigen wenigen Kilometern ausgebremst, weil ein Unfall in einem Tunnel passiert war.

 



Wir überlegten nicht lange und drehten um, um in Elmen in einem Westernlokal an der B200 eine Pause einzulegen und eine Kleinigkeit zu Essen. Nach einer dreiviertel Stunde war der Pass frei und so fuhren wir bergauf zum Hahntennjoch. Zuerst ist die Straße relativ breit bis wir zu dem Abzweig zum Hahntennjoch das auf 1894m liegt, kamen. Dort wird das ganze doch relativ eng. Da es Sonntag war und Rückreiseverkehr war das Joch sehr viel befahren. Dann ging es weiter durch das Ötztal zum Timmelsjoch. Für das Befahren der Timmelsjochstrasse mussten wir erstmal 11 Euro bezahlen. Aber die Strasse ist traumhaft. Leider wieder total voll was unserem Spaß aber nichts abtat.
Das Timmelsjoch liegt auf 2474m und der Schnee türmt sich im Juni am Straßenrand noch meterhoch. Wir knipsten einige Beweisfotos und weiter ging es nun in Italien.
Die Grenze befindet sich direkt auf dem Timmelsjoch. Ein Schild empfing uns mit der Aufschrift „Willkommen in Südtirol“.

Unten an der Timmeljochstrasse angekommen ging es sofort wieder bergauf zum Jaufenpass. Da es nun schon 16.00 Uhr war hielt sich der Verkehr in Grenzen. Nun mussten wir aber einen Zahn zulegen, weil wir noch keine Unterkunft hatten und noch bis Barbian fahren wollten. Der Jaufenpass ist 2099m hoch mit einer fantastischen Aussicht auf die Dolomiten. Was natürlich auf einem Foto festgehalten wurde.


 

Unten angekommen reichte uns der Bedarf an Kurven und wir mussten uns auch etwas beeilen, wegen der Suche einer Unterkunft. So beschlossen wir einige Kilometer die Brennerautobahn zu nutzen. Mit 110 kamen wir gut voran und nach 35 Kilometer fuhren wir die Abfahrt „Klausen“ ab und bezahlten dafür zusammen 4,50 Euro. Nach ein paar Kilometern auf der Brennerstrasse bogen wir rechts nach Barbian ab. Das Dörfchen liegt auf 830 m und hat einen schönen Ausblick in das Eisacktal und auf die Dolomiten. Gleich bei unserem ersten Stopp hielten wir vor dem Gasthof Lamm. Wir fragten nach einem Zimmer und bekamen die gute Antwort das etwas frei ist. Für 39,00 Euro mit Halbpension checkten wir gleich ein. Schnell geduscht und dann das sehr gute Abendessen genossen. Ein kleiner Erkundungsgang und ein Bier zum Ausklang rundeten den Abend ab. Danach freuten wir uns nur noch auf unser Bett.


15.06.09 Montag
Nach dieser Marathon Anreise hatten wir beschlossen das ganze ruhig anzugehen. Da kam die Sellarunde genau richtig. Die Anfahrt ging direkt von Barbian über St. Christina und Wolkenstein in die Sellarunde. Leider vermieste uns in diesen beiden Orten eine Dauerbaustelle, die es schon einige Jahre zu geben schien, die Fahrt. Na ja was soll`s wir mussten da durch. Ein Tip von einem Dolomitenfahrer, ließ uns die Sellarunde gegen den Uhrzeigersinn anfangen. Also zuerst das Sellajoch (2214), dann das Pardoijoch (2239) nach Arabba.
Von hier weiter über den Passo di Campolonga (1875) über das Grödner Joch (2121) und damit die Sellarunde vollendet.
W
ir fuhren an dieser Stelle nochmals über das Sellajoch und bogen dieses Mal nach rechts ab und verließen die Sellarunde. In Canazei  fuhren wir zum Fedala Pass der auf 2057 m liegt. Der Pass ist weniger befahren und richtig schön gemütlich.
Unten angekommen sind wir wieder nach Arabba gefahren um diesmal das Pordoijoch und das Sellajoch  im Uhrzeigersinn zu fahren. Ich muß gestehen das es auch seinen Reiz hat und ich glaube es ist völlig egal wie rum man die Sellarunde fährt. Da diese ja nicht wirklich lang ist empfehle ich jedem die Runde in beiden Richtungen zu fahren. Als wir uns dann wieder durch die Dauerbaustelle in Wolkenstein und St. Christina geschoben haben fuhren wir zurück nach Barbian. Kurven ohne Ende und ein ständiges auf und ab machten diesen nicht ganz wolkenlosen Himmel zu einem fantastischen Tag. Nur mit ruhig angehen das hatte irgendwie nicht so ganz geklappt.


16.06.09 Dienstag

Der Morgen ist herrlich, was aber nicht unbedingt viel aussagt. Denn bei einem solchen wunderschönen Morgen kommt es oft vor, das es gegen Nachmittag regnet. So beschlossen wir eine kleine Runde die aber nicht wirklich klein war.
Zuerst ging es Richtung Kastelruth und weiter nach Prato all Isarco, doch kurz vorher kam die Abzweigung zum Karerpass. Der Weg dort hin führte über den Nigerpass (1630m) der kurz vor der Karerpasshöhe auf diese Strasse trifft. Weiter nach Pozza durch das Fassatal Richtung Sellajoch. Was wir aber nicht fuhren, sondern über den Passa de Fedala der sehr entspannend wirkte, mit Blick auf den Marmolada.
Dann rechts  zum Passo di Valparola (2197m) zurück zur Sellarunde und dort über das Grödner Joch (2121m) nach Wolkenstein und St. Christina mit seiner Dauerbaustelle. Jetzt wurde es knapp, Die Wolken verdichteten sich in unsere Richtung. In St. Ulrich war es dann soweit und ein Gewitter brach über uns herein. Die letzten 20 Kilometer unserer Tour wurden wir noch mal richtig gewaschen. Das Wasser stand cm hoch auf der Strasse und wir waren froh hinter einem LKW herzufahren. Eine schöne Tour aber nichts Spektakuläres.

17.06.09 Mittwoch
Das Gewitter war abgeklungen, aber die Wolken hatten sich noch nicht ganz verzogen. Trotzdem beschlossen wir unsere größte Tour zu starten. Die führte uns über das Sellajoch nach Canazei, Pozza, Moena und Predazzo. Dort bogen wir ab über Bellamonte zum Passo di Rolle. Dieser Pass war vom Belag Super, weil hier der Giro de Italia stattfand und für die Fahrradfahrer der Belag gut sein musste. Besser ist allerdings wenn man in Moena auf den Passo de San Pellegrino abfährt. Leider verpassten wir diese Abzweigung und somit den Pellegrino. Dieser führt auch auf den Passo di Rolle weiter durch das Val Cismon entlang bis Siror und nun ging es wieder nördlich zurück über den Passo di Cereda. Hier herrschte zu dieser Jahreszeit gespenstische Ruhe. Riesige Skihotels waren alle geschlossen und die Orte fast ausgestorben.
In Don machten wir in einer kleinen Snackbar Mittag und folgten dann weiter der 347 über den Forcella Aurine nach Agordo ab. Über den Passo Duran ging es weiter nördlich nach Dont, dort bogen wir nach Links ab wieder Richtung Sella Runde. Über kleine Dörfchen bis hinter Selva di Cadore. Dort bogen wir wieder links ab um über Cernadoi wieder nach Arabba zu kommen.
Dort wählten wir den Pordoi und das Sellajoch um durch das Grödnertal wieder nach Barbian zu kommen. Nach 270 km und eine sehr schöne Tour durch Norditalien gewannen wir ein schönen Eindruck vom Land und das die Pässe nicht immer über 2000m sein mußten. Insgesamt war hier nicht soviel Verkehr wie auf der Sellarunde.


18.06.09 Donnerstag
Der wohl schönste Tag lag vor uns, es sollte heute 34° werden und so wählten wir die Runde über den Giau und das Würzjoch. Aber zuerst wollten wir zu dem Dörfchen das Barbian gegenüberliegt. So mussten wir erst Richtung Kastelruth fahren um die Abfahrt nach Tagusa nehmen. Angekommen machten wir wunderschöne Fotos und wollten dann nach Kastelruth weiterfahren.
In Mapsource ist diese Strasse auch eingezeichnet, aber als wir vor einem sehr schlechten Feldweg standen entschieden wir uns zu drehen. Über Kastelruth machten wir herrliche Bilder und fuhren weiter die Strasse nach St. Ulrich. Dort bogen wir wieder nach Wolkenstein ab und begaben uns zum Anstellen an die Baustelle. Das Selljoch und der Pordoi gehörten wieder uns. Die Strecke die wir gestern zurück kamen fuhren wir in Entgegengesetzer Richtung bis kurz vor Selva di Cadore.
Dort bogen wir nach links ab auf den Passo di Giau. Auf 2233m hatten wir ein fantastisches Panorama. Uns verschlug es die Sprache als wir das alles in uns aufnahmen. So etwas vergisst man nie wieder.
Nach einem kleinen Imbiss auf der Passhöhe nahmen wir den Weg zum Passo di Falzarego(2105m). Direkt auf dem Pass geht es ab zum Passo di Valparola (2197m). Nach diesen drei Passhöhen fuhren wir das Gadertal bis St. Martin. Dort bogen wir links ab zum Würzjoch. Dieser Pass ist einspurig und dadurch sehr anspruchsvoll. Da wir immer mit Gegenverkehr rechnen mussten war die Fahrt sehr anstrengend. Um jede Kurve musste man erst schauen bevor wir wieder Gas geben konnten. So hatte wir uns ein längere Pause mit einem Eis und frischen Erdbeeren verdient. Mineralwasser war wie immer Pflicht.
Von der Passhöhe herunter hatten wir eine kleine Strasse oberhalb der Brennerstrasse für den Rückweg gewählt. Leider war diese Strasse gesperrt und wir mussten die Brennerstrasse fahren. Was bei 34° sehr unangenehm war. So waren wir froh die Strasse nach Barbian abzubiegen und in unsere Unterkunft das Gasthof Lamm einzukehren. Nach acht Tagen Kurven ohne Ende waren wir nach der heutigen Tour beide ziemlich fertig. Das Würzjoch war sehr anstrengend und nicht gerade der schönste Pass. Während der Giau einfach Perfekt war.


19.06.09 Freitag

Heute wollten wir es ruhig angehen lassen wegen der morgigen Rückfahrt. Der Karersee wollten wir uns unbedingt noch anschauen, nach dem wir ihn am Dienstag verpasst hatten. Also dann los, wir wählten die Auffahrt Kastelruth, Völs, bis Prato all´Isarco. Dort führt eine kleine Strasse nach Collepietra hinauf. Diese hatte es in sich, Kurven und Kehren den Berg steil nach oben, ein Fest für Motorradfahrer. Oben angekommen hat man sogar einen Blick auf Bozen. Den wir leider nicht fotografiert haben weil es zu dunstig war. Eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Strecke führte uns zum Karersee. Eine wahnsinns Farbe hat dieser See, der sehr klein und unscheinbar an der Strasse liegt. Einen kurzen Gang zum See und Fotos und schon waren wir wieder unterwegs.
Das Gebäude das dort errichtet war lud uns leider nicht zum verweilen ein. Nach dem See bogen wir dann links auf den Passo Nigra ab. Hinter der Passhöhe kam in einer Kurve ein kleiner Gasthof in dem wir eine sehr schöne Pause, mit einem Stück Kuchen, machten. Der Rückweg führte uns wieder über Völs, Seis und Kastelruth. Für den heutigen Tag langte uns diese 100km lange Tour. Wir kauften am Nachmittag natürlich noch etwas Schinken und ließen den Abend ruhig ausklingen. Ein Gewitter das gegen 15.30 Uhr einsetzte sollte eine Abkühlung mit sich bringen.


20.06.09 Samstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Gasthof Lamm entschlossen wir uns für die schnelle Variante um nach Hause zu kommen. Das Wetter sollte nicht so toll werden mit Regenschauer und Gewitter. Am Brenner erwischte uns der erste Regen bei gerade 8° C. Kurz vor Innsbruck fuhren wir auf die Autobahn um dann Richtung Fernpass Österreich zu verlassen. Regenschauer waren durch Österreich unsere ständigen Begleiter. Die A7 fuhren wir dann konsequent Richtung Norden. Hier erwischte uns nur eine kleine dunkle Wolke, der Rest blieb trocken. Nach acht Stunden Fahrtzeit und etwas kühlen Temperaturen, die wir nicht mehr gewöhnt waren, schlugen wir zu Hause auf. Ein warme Dusche war der krönende Abschluss eines schönen Urlaubs mit tausenden Kurven und ganz vielen Höhenmetern. Dolomiten wir kommen wieder……..


 
 
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