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2009 Trier

Urlaub

Montag 17.08.2009
Das Wetter für die nächsten Tage versprach herrlich zu werden. Kein Regen in Sicht erst für das Wochenende. Da die Ardennen und die Eifel sehr Regenreich sind wurde uns die Entscheidung für die Motorradtour leicht gemacht. Also Montagmorgen schnell die Taschen gepackt und los ging es. Die Unterkunft stand fest, eine kleine Studentenbude mitten in Trier. Es waren Semesterferien und so wurde sie uns überlassen.
Da in Deutschland wegen des Konjunkturpaketes auf den Straßen wie verrückt gebaut wurde waren wir sehr gespannt was auf uns zu kam. Autobahn war erst mal tabu. Also ging es durch den Vogelsberg über Schotten, Butzbach, Weilburg nach Limburg. Bundesstraßen, Land- und Kreisstraßen alles war dabei.

Da wir die kommende Ecke bei Koblenz und Rhein von vorigem Urlaub gut kannten und wir nicht durch Koblenz fahren wollten entschieden wir uns für ein paar Kilometer Autobahn. Nach ca. 60 Kilometer verließen wir diese wieder um die Südeifel anzukratzen und ins Moseltal abzutauchen. Das schönste daran waren diese kleinen Vertiefungen. Man fuhr auf einer Ebene mit viel Landwirtschaft (was um diese Jahreszeit ja nicht ungefährlich ist mit den vielen Traktoren) um plötzlich durch so eine kleine bewaldete Vertiefung zu fahren. Es ging relativ steil runter und genauso unerwartet steil wieder rauf, wunderschön zu fahren. Die L52 führte uns direkt nach Wittlich. Von dort ging es weiter über kleine Landstraßen an die Mosel auf die B53 die uns über die Kaiser-Wilhelm-Brücke direkt nach Trier führte. An der Porta Nigra vorbei war es nur noch ein Katzensprung zu dem Studierturm in dem sich die Wohnung befand. Nach guten fünf Stunden erreichten wir unser Ziel. Die Temperaturen nahmen im Moseltal ordentlich zu, sodass eine Dusche uns die erhoffte Abkühlung nur vorüber gehend brachte. Den Abend verbrachten wir in Trier in der Fußgängerzone mit einem guten Essen und einem guten Wein.


 

Dienstag 18.08.2009
Für diesen Tag hatten wir uns eine lange Tour durch die Ardennen vorgenommen. Luxemburg und Belgien standen auf dem Plan. Um aus Trier Richtung Luxemburg zu fahren mussten wir natürlich über die Mosel. Also stand die Kaiser-Wilhelm-Brücke wieder als erstes Ziel fest. Die B51 führte uns nach Newel, dort verließen wir die Bundesstraße um über eine kleine Landstraße an die B418 zu gelangen. Diese führte uns an der Sauer (Sure) entlang auf der deutschen Seite nach Echternach in Luxemburg.

Wir folgten der Sure bis Diekirch um dann durch das wunderschöne Suretal  die Suretalsperre zu erreichen. Der Fototermin auf der Suretalsperre blieb uns leider verwehrt, weil ein Einsatz der Feuerwehr eine Vollsperrung zur Folge hatte.

Wir fuhren an dem gestauten Fluss noch einige Kilometer weiter. Eine Brücke mit Fototermin war hier Pflicht.

In Insenborn fanden wir das Restaurant „Zum Jimmy“ in dem wir mit hervorragendem Essen unsere Mittagspause verbrachten. Jetzt fuhren wir die Strecke zurück bis zum Abzweig zur Talsperre um der Straße durch herrliche Kurven wieder zu folgen. Über kleine Straßen gelangten wir nach Belgien. Hier waren die Straßen von der Qualität leider nicht mehr ganz so gut, was uns aber nicht störte. Wir fuhren in einem gemütlichen Tempo um so einiges von der Landschaft und den Dörfern zusehen. Ein Tipp aus einem Tourenbuch über die Ardennen ließ uns als Ziel der Tour das Städtchen La Roche-en-Ardenne setzen. Der Platz „Place du Bronze“ war unser Ziel.

Nach einigen Bilder und ein Gang an das Flüsschen Ourthe suchten wir uns ein schattiges Plätzchen in einem Cafe an dem Platz. Wir genossen die Atmosphäre und fühlten uns wohl hier.

Ein Stück die Ourthe entlang fuhren wir wieder Richtung Luxemburg. Die Straßen die wir dabei nutzen waren sehr klein und so kam es wie es kommen musste, der Teerbelag war zu Ende. Unser Navi sagte aber das es hier weiter gehen sollte. Nach einer kleinen Unterhaltung entschieden wir uns es zu versuchen. Also im Stehen über den nicht gerade einladenden ausgefahrenen und mit vielen Steinen übersäten Feldweg weiter. Mein Navi zeigte mir die Grenze nach Luxemburg an und die Straße war wieder geteert. Welch eine Freude ;-)
In Luxemburg fuhren wir über Clervaux zum Ourtal, was die natürlich Grenze zwischen Luxemburg und Deutschland ist aber auch zwischen Ardennen und Eifel. Das Ourtal ist herrlich. Zuerst auf der Luxemburgischen Seite dann ab „Roth an der Our“ auf der deutschen Seite machte das Tal richtig Spaß.  Wir genossen das  „dahincruisen“ . In Wallendorf mündet die Our in die Sure und so fuhren wir noch einige Kilometer die Sure über Echternach bis nach Ralingen entlang. Über Newel  und die Kaiser-Wilhelm-Brücke fuhren wir zurück nach Trier. Nach 320km und einem wunderbaren Ziel in Belgien war diese Tour durch zwei Nachbarländer eine schöne Bereicherung unserer Motorradlaufbahn. Achja, zu erwähnen ist vielleicht noch der billige Sprit in Luxemburg, 30 Cent weniger pro Liter Super.


Mittwoch 19.08.2009
Nach zwei großen Touren wollten wir es etwas langsamer angehen lassen und die Südeifel erfahren. Wieder über die „Kaiser-Wilhelm-Brücke“ nach Newel und ein kleines Stück die Sauer entlang brachte uns nach Minden zur Mündung der Prim in die Sauer. Dort folgten wir der Prim Flussaufwärts bis Waxweiler. Von hier suchten wir uns über kleine Straßen einen Weg nach Gerolstein. Hier legten wir unsere Mittagspause ein und aßen eine Kleinigkeit. Durch das Kylltal und einer Umleitung fuhren wir weiter nach Kyllburg. Hier suchten wir vergebens nach einer Eisdiele und fanden das Örtchen Malberg mit einem schönen Aussichtspunkt auf die Burg und das Städtchen.

Ohne Eis und bei sehr sonnigen und heißen Temperaturen machten wir uns auf den Weg zurück nach Trier. Über Herforst und an einer riesigen Anlage der Amerikaner mit Flugplatz und Golfplatz vorbei, verließen wir diese Ebene um durch das kleine Quintbachtal wieder an die Mosel zu gelangen. Nach ca. 200km gelangten wir über die „Kaiser-Wilhelm-Brücke“ wieder nach Trier.  Der Tag war noch heißer als gestern und wir beschlossen aus der kleinen Wohnung nach Trier zu flüchten. An der Porta Nigra vorbei Richtung Kaisertherme.

Die Kaisertherme schauten wir uns an und das Cafe an dem Rheinischen Landesmuseum mit Blick auf das Schloss lud zu einem kühlen Getränk ein.
Diesen Abend ließen wir in Trier bei angenehmen Temperaturen ausklingen.


Donnerstag 20.08.2009
Es sollte der heißeste Tag für diesen Sommer in Deutschland werden und wir wollten zurück nach Fulda. Selbst die winddurchlässigen Sommerjacken halfen heute nicht wirklich. Bei 37° im Schatten hilft eigentlich gar nichts. Der Fahrtwind war auch nur noch warm. Diesmal verließen wir Trier über den Verteilerring Richtung Osten durch das Ruwertal. Die Straße war hier in einem erbärmlichen Zustand. Die weitere Fahrt führte uns durch den Hunsrück an dem Flughafen Frankfurt-Hahn vorbei. Mit schönen Kurven ging es bergab nach Bacharach an den Rhein. Hier setzten wir 3km Flussabwärts mit der Fähre nach Kaub über.  Nach 6km flussaufwärts schwenkten wir nach links ins Wispertal. An der Laukenmühle machten wir unsere Mittagspause. Die Temperaturen ließen sich im Schatten und im Tal noch gut aushalten. Da das Wispertal Straßentechnisch sehr schlecht war, wunderte uns die kommende Umleitung ab der Laukenmühle nicht. Doch die Umleitung hatte sehr schöne Kurven zu bieten sodass uns die diese nicht traurig stimmte. An Bad Schwalbach vorbei fuhren wir über Idstein und Schmitten nach Bad Nauheim durch den Taunus. In Wölfersheim fanden wir endlich eine Eisdiele. Die rettet uns vor dem „Hitzetod“. Denn die Strecke vom Taunus zum Vogelsberg war bei dieser Hitze nur schlimm. Durch den wunderschönen Vogelsberg brauchten wir noch 1,5 Stunden nach Hause.

Fazit
Nach über 1200 km in 4Tagen, einer unfallfreien Fahrt  ohne Regen, kamen wir glücklich und zufrieden zu Hause an. Die zwei Tagestouren durch Ardennen und Eifel haben uns sehr viel Spaß gemacht und locken uns mit Sicherheit wieder mal in diese Gegend.  


 
 
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